Christoph Schulte, Westfälische Nachrichten, 24. Juli 2017

Mit viel Freiheit und gestalterischer Intelligenz

Münster - Mit großer gestalterischer Freiheit soll der Komponist und Organist César Franck seine eigenen Werke interpretiert haben. So jedenfalls berichten Zeitgenossen. Eben diese Freiheit nahm sich auch Martin Gregorius beim Orgelsommerkonzert am Samstag in St. Lamberti, als er Francks Choral h-Moll spielte: ohne allzu starres rhythmisches Korsett, stattdessen ausdrucksvoll und mit vielen kleinen Nuancen. Nicht maximale Virtuosität ist hier gefragt, sondern gestalterische Intelligenz. Und in dieser Hinsicht ließ Gregorius keinen Wunsch offen. 

Rauschende Klangkaskaden, gleißende Akkorde und intensives Auf und Ab der Dynamik dagegen verlangt Charles Tournemire in seinem „Te Deum“ – eine originäre Improvisation, 1931 für die Schallplatte aufgenommen an der Orgel der Pariser Kirche Sainte-Clotilde. César Franck war deren erster Organist, sein Schüler Tournemire wurde acht Jahre nach Francks Tod dessen Nachfolger. Dass Tournemire ein faszinierender Improvisator gewesen sein muss, beweist ganz eindrucksvoll dieses „Te Deum“, von Maurice Duruflé (seinerseits Tournemire-Schüler) rekonstruiert und in Noten gesetzt. Mit virtuosem Zugriff ließ Gregorius die jubelnde Gotteshymne wie ein al-fresco-Gemälde entstehen – einfach packend! Und noch zwei Mal mehr Paris gab es in dem Sommerprogramm des 1991 in Gdynia geborenen Interpreten, der erst vor gut einem halben Jahr zum Sieger des Wettbewerbs „Westfalen Impro 2016“ gekürt wurde. Wobei das Stück „Récit“ von Thierry Escaich, Jahrgang 1965, dem Publikum vielleicht etwas verstiegen vorgekommen sein könnte. Gleichwohl bezieht sich „Récit“ (was nichts anderes meint als „Vortrag“) klar auf die französisch-barocke Orgeltradition! Eine Solo-Stimme steht da im Mittelpunkt. Auch bei Escaich. Nur scheint er diesem Solo so etwas wie einen vielstimmigen Chor gegenüber zu stellen. Das zeitigte aparte und wirkungsvolle Wechsel zwischen Spaltklängen und vollgriffig akkordischen Momenten. Orgelmusik von Léonce de Saint-Martin? Die kommt im üblichen Repertoire kaum vor. Dabei war ihr Schöpfer immerhin von 1937 bis 1954 Organist der Pariser Kathedrale Notre-Dame! Sicher kein Avantgardist, wie seine Paraphrase über den Psalm „An Wasserflüssen Babylons“ belegte. Aber immerhin: sprechende, das Thema ausdeutende Klänge. Und das kreist ums leidvolle Exil der Israeliten. 

Ein Muss an diesem bemerkenswerten Orgelabend: Gregorius als Improvisator. Ein Bolero, ein Walzer und ein Vulkanausbruch, den man durchaus als Tanz der Ekstase interpretieren konnte – damit unterstrich der junge, fantasievolle und brillante Organist, dass ihm der „Westfalen Impro“-Preis ganz zu Recht verliehen worden ist!


Westfalium, 15. November 2016

 

Martin Gregorius gewinnt Orgelwettbewerb

Billerbeck/Münster – Es war ein Pole, der im Billerbecker Ludgerus-Dom seine Interpretation des alten niederländischen Liedes „Merck toch hoe sterck“ – zu deutsch „Merkt Euch, wie stark die Niederländer sind“ – erklingen ließ und dafür begeisterten Beifall erhielt.

Eindrucksvoll hatte Martin Gregorius noch einmal das musikalische Gespür und die technische Virtuosität belegt, mit denen er den sechsten internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation Westfalen Impro gewann. Mit diesem Urteil waren sich erstmals in der Geschichte des renommierten Wettbewerbs die Fachjury und das Publikum, das einen eigenen Preis vergibt, einig.

Doch das war nicht die einzige Premiere bei Westfalen Impro 6. Erstmals hatte der ausrichtende Verein Westfalen-Initiative mit dem Förderverein Domorgel Billerbeck einen Kooperationspartner. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt, wie die beiden Vorsitzenden Dr. Peter Paziorek und Dr. Thomas Perick betonten. Beide verwiesen zudem auf die vielfältige Orgellandschaft Westfalens. „Sie ist auch ein Zeichen für die kulturelle Leistungsfähigkeit der Region“, so Paziorek.

Von der Kooperation profitiert hat vor allem das Publikum. Denn der Wettbewerb wurde dadurch an zwei Orten ausgetragen, an der Schuke-Orgel der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti Münster und an der Fleiter-Orgel im Ludgerus Dom zu Billerbeck, wo die Zuhörer die Musiker hautnah erlebten. Denn der Spieltisch stand im Zentrum des Mittelgangs. Das war besonders imposant, als zum Ende des Abschlusskonzertes die Juroren Tomasz Adam Nowak, Jos van der Kooy und Philippe Lefebvre zusammen mit Martin Gregorius in wechselnder Zusammensetzung und zum Schluss alle vier gemeinsam das Billerbecker Sankt-Ludgerus-Lied interpretierten. Sie boten damit dem Publikum ein weiteres einmaliges akustisches und optisches Erlebnis.

Der 25jährige Preisträger behauptete sich dabei brillant zwischen und mit den arrivierten Improvisationsexperten. Schließlich absolvierte er mit Auszeichnungen seine Studien an den Hochschulen in Detmold und Danzig, sowie an den Konservatorien in Paris, Saint-Maur-des-Fossés und Saint-Germain-en-Laye (Frankreich). Inzwischen erhielt Gregorius viele Preise und Auszeichnungen bei internationalen Orgelwettbewerben. Neben ihm erhielt der 33jährige Niederländer Geerten Liefting eine Auszeichnung.

Insgesamt hatten 21 Bewerber aus acht Nationen am internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation Westfalen Impro 6 teilgenommen. Elf Kandidaten erreichten die Haupt- und fünf die Endrunde, in der sich dann Gregorius durchsetzte und sowohl den 1. Preis als auch den Publikumspreis gewann. Dr. Peter Paziorek verwies auf das internationale Renommee, das der Wettbewerb inzwischen genießt. Nicht zuletzt ist er immer wieder auch Sprungbrett zu großen Karrieren. So gewann der Sieger der fünften Auflage in diesem Jahr den Grand Prix de Chartres, der zu den höchsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Orgelimprovisation zählt.


Thomas Krügler, Lippische Landes-Zeitung, 30.05.2016

 

Großer Konzertabend an der Orgel

Musikalische Prüfung: Martin Gregorius überzeugt mit seinem virtuosen Spiel in der Hochschule 

Detmold. Martin Gregorius aus der Klasse Prof. Tomasz Adam Nowak hat sein Konzertexamen auf der Orgel abgelegt. Gregorius ist ein herausragender Student der Musikhochschule, der bereits viele Preise erhalten hat.

1991 in Polen geboren, schloss er mit Auszeichnungen sein Studium in Danzig und Paris ab. Er studiert Orgel und Orgelimprovisation. Parallel dazu arbeitet er an einer Doktorarbeit über zeitgenössische Orgelimprovisation in Frankreich.

Das sechststimmige Ricercar aus dem „Musikalischen Opfer” BWV 1079 eröffnete den Abend. Das Thema füllte das Konzerthaus in vollendeter Mehrstimmigkeit. Gregorius zeigte, dass das Werk, das eigentlich für Cembalo gedacht ist, auf der Orgel wunderbar zu intonieren ist. Ein Barockstück früher französischer Orgelmusik von François Roberday erklang in schlichter Schönheit schärferer Zungenregister.

César Franck gilt als Vater der Orgelsinfonie, einer Großkomposition, die mittels Registrierung der Klangfarbenvielfalt eines Orchesters nahe kommt. Die „Grande Pièce Symphonique” op. 17 ist ein meisterhaftes Beispiel dieser Gattung. Gregorius beherrschte das Klangpotenyial und die Ausdrucksmöglichkeiten der Orgel in der gesamten Breite.

Transzendenz stand in den „Trois Danses pour orchestre” op. 6 von Maurice Duruflé im Zentrum, die Gregorius für die Orgel transkribiert hat. Leicht federnde Finger schnellten virtuos über die Tastatur und die rasante Pedaltechnik meisterte er mir Leichtigkeit. Technische Perfektion und großer musikalische Ausdruck paarten sich auch bei zeitgenössischen Werken wie der nüchternen Orgelpartita von Vincent Paulet odert der „Sonata Eroica” op. 94 von Joseph Jongen und ermöglichten einen großen Konzertabend an der Orgel.


Westfalen Blatt, Bielefeld, 21.10.2014

 

Französische Orgelpracht

Martin Gregorius begeistert

Bielefeld. Wohl selten schöpft ein Organist die Klangmöglichkeiten der großen Beckerath-Orgel so selbstverständlich aus wie Martin Gregorius. Beim Gastspiel in der Altstädter Nicolaikirche ließ der 23-Jährige keinen Zweifel daran, dass er zu den vielversprechendsten Talenten der jungen Organisten-Generation gehört.

Und Gregorius schonte sich nicht. Unter dem Titel »Die Tradition des gregorianischen Chorals in der französischen Orgelmusik« hatte er ein technisch höchst anspruchsvolles Programm zusammengestellt, das er mit bemerkenswerter Grandezza und Leichtigkeit zu Gehör brachte.

Beginnend mit dem Hymnus »Veni creator« von Nicolas de Grigny, bei dem er die barocktypischen Eigenschaften in Farbe und Sujet wirkungsvoll herausarbeitete, vollzog der junge Orgelvirtuose einen 200-Jahre-Sprung hin zu Maurice Duruflé und seinem feinnervig architektonisch konstruiertem »Prélude, Adagio et Choral varié sur le theme du Veni Creator«.

Das Louis Vierne gewidmete Stück wurde 1930 mit dem Kompositonspreis der Amis de l'Orgue ausgezeichnet und ist in vielschichtig-impressionistischer Farbgebung gewirkt. Den typisch für Duruflé durchlaufenden Triolenbewegungen schenkte Gregorius einnehmende Geschmeidigkeit, später, in der zweiten Variation, sprudeln ihm die gleichzeitig duolisch und triolischen Begleitfiguren nur so aus den Händen. Ob rhapsodisch fließender Choral oder dramatisch akzentuierte Toccata, ob leise angelegter Kanon oder bis zum Tutti gesteigerter Hymnus – Gregorius gestaltet mit Klangsinn und Sinn für die musikalische Großraumstruktur.

In seiner Eigenimprovisation über den Choral »Regina caeli« spielt er souverän mit den »Floskeln« und Klangfarben des französischen Orgelimpressionismus. Klangbombast und Klangbrillanz gehen einher mit toccatenähnlichen Klangeruptionen oder keck hüpfenden Melodien. Ein Hörspaß und Hörgenuss sondergleichen und eine gute Hinführung zu Charles Tournemires »Improvisation über den Choral Victimae paschali laudes«, einem an Impulsivität und Verspieltheit wohl kaum zu übertreffenden Effekten-Stück, dem sich der polnische Organist mit virtuoser Lust widmete.

Egal ob wabernde Cluster, wirbelnder Glissando-Sturm oder donnernde Akkorde: bei Martin Gregorius kommt alles mit einer immensen Präzision und Musikalität daher, die bass erstaunen lässt.


Michael Beughold, Neue Westfälische, Bielefeld, 20.10.2014

 

Gregorianische Klangprachtstücke

Altstädter Orgelmusik mit Martin Gregorius

Bielefeld. Auch wenn der Konzerttitel "Die Tradition des gregorianischen Chorals in der französischen Orgelmusik" fast nach musikologischer Vorlesung klingt - akademisch war diese bestens besuchte Altstädter Orgelmusik mit dem polnischen Gast Martin Gregorius in nichts (eher mochten detaillierte Werkinfos fehlen). In manuell und gestalterisch absolut prachtvollem Spiel ging es in die zwei Hochblüte-Zeiten, in denen die, seit dem frühen Mittelalter überlieferten, einstimmigen liturgischen Melodien orgelmusikalisch so produktiv und nationaltypisch eigenständig als Kompositionsgrundlage dienten wie nirgends sonst: im Grand Siècle des französischen Barock und an den "orgelsymphonisch" konzipierten Pariser Großorgeln in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts.

Für Ersteres stand aus Nicolas de Grignys "Orgelbuch"-Summa von 1699 der Pfingst-Hymnus "Veni creator spiritus" in fünf nach fixen Satz-/Register-Regeln kontrastierenden Versetten. Der in Paris und derzeit weiter in Detmold ausgebildete 23-Jährige verfügt über famoses Rüstzeug, mit dem er an der Beckerath-Orgel vorbildlich alle barockmusikalischen Register zog. Kongenial erfüllte Klangfarbigkeit und Ornamentik zeichneten die Wiedergabe zwischen Linienklarheit in der fünfstimmig-dreifarbigen Fuge, tänzerischer "Duo"-Grazie und "Krummhorn"-Sanglichkeit aus, dazu rahmend eine schwer ouverturen-festlich prunkende Lust am "vollen Werk", als zöge der gesamte Hofstaat des Sonnenkönigs auf der Altstädter Orgelempore auf.

Maurice Duruflé, der mit gerade einem Dutzend Werke in 84 Lebensjahren exklusive Wenigschreiber, hat in Prélude, Adagio et Choral varié op. 4 von 1930 dieselbe Melodie verarbeitet. Jung-Künstler Gregorius schenkte dem Dreiteiler höchst suggestive Zuwendung aus impressionistisch funkelndem Präludieren, ausdrucksintensiver Aufwölbung und kunstsinniger Stringenz in vier toccatisch übergipfelten Variationen.

Oft waren diese großen "Orgelfranzosen" auch als geniale Improvisatoren gefeiert. Keiner machte sich Gregorianik und Improvisation so zum alles bestimmenden Schaffenscredo wie der bei uns wenig präsente Charles Tournemire (1870-1939). Durch Duruflés Niederschrift nach einem Mitschnitt in Ste. Clothilde sind von ihm echte Improvisationen erhalten. Die, über die Ostersequenz "Victimae paschali laudes", führte Martin Gregorius, nachdem er sich mit einem eigenen "Regina coeli" gekonnt in diese Tradition gestellt hat, in einem mitreißend dichten brillanten Ereignisfluss aus wie in Stein gemeißelter Akkordik zu schier überwältigender Hör-Wirkung. Beeindruckter Applaus.


Münster, 29.07.2013

 

Orgelklänge im Zeichen großer Barockkomponisten

Münster-Roxell. Werke von zwei großen Barockkomponisten standen im Mittelpunkt der jüngsten Orgelmusik zur Marktzeit in St. Pantaleon: Martin Gregorius, erst 21 Jahre alt, intonierne mit ausdrucksstarker Dynamik zunächst aus dem Gloria von Nicolas de Grigny (1672-1703) den Vers „Et in terra pax” - und das in drei kontrastreichen Klangfarben. Nach französischen Registerbezeichnungen erklangen die „Terz im Tenor”, eine trompetenartige und eine an das mittelalterliche Krummhorn erinnernde Bass-Melodie.

Nicht ohne Grund folgte den mit reichhaltigen Verzierungen versehenen Werkauszügen des eher unbekannten französischen Komponisten die aus Zeitgründen verkürzte Form einer Orgelmesse seines deutschen Bewunders. „Johann Sebastian Bach betrachtete de Grigny in vielen Bereichen als Vorbild”, so Jürgen Behrens von der St.-Pantaleon-Gemeinde in seiner Einführung.

Dem Bachschen Präludium Es-Dur schlossen sich die Choralbearbeitung „Dies sind die heil'gen zehn Gebot” sowie die komplexe Triple-Fuge Es-Dur an: Bachs Kunst des Kontrapunkts, manifestiert im furiosen Wettstreit von drei musikalischen Themen. Begeisterer Beifall blieb nicht aus.


Maja Piórska, Towarzystwo Przyjaciół Świnoujścia, 22.07.2013

 

Romantyczna pasja młodego organisty

Towarzystwo Przyjaciół Świnoujścia – organizator Świnoujskich Wieczorów Organowych jeden z festiwalowych koncertów przeznacza dla młodego, wybitnie uzdolnionego organisty.

Zwykle jest to laureat konkursów. Tak też było w piątek (19.07), gdy na organach Steinmeyera z 1927 r. w kościele pw. Chrystusa Króla zagrał Martin Gregorius – laureat wielu konkursów organowych. Właśnie ukończył II rok studiów w Akademii Muzycznej w Gdańsku, w klasie organów prof. R. Peruckiego oraz Akademii Muzycznej w Detmold (Niemcy) w klasie organów i improwizacji prof. T.A. Nowaka. Rozpoczął koncert potężnie brzmiącą, jak gotycka katedra, kompozycją L. Vierna – z cyklu 24 Pièces de fantasie „Cathédrales“, następnie, też z tego cyklu „Clair de lune“ zagrane delikatnie, z wyczuciem nastroju nocy księżycowej.

Nostalgiicznie, wzruszająco wybrzmiał jeden z piękniejszych pośmiertnych chorałów J. Brahmsa „Herzlich tut mich verlangen“ (Pragnę błogiego spokoju) z op. 122. Martin Gregorius studiuje improwizację u mistrza tej trudnej sztuki T.A. Nowaka i w programie koncertu wykonał improwizowane wariacje na temat pieśni kościelnej „Christus vincit, Christus regnat“ składające się z sześciu części;

Prolog zagrany energicznie, z romantycznym rozmachem w stylu Vierne'a,
Medytacja spokojna, w której wydobył z organów piękne dźwięki oboju,
Fanfara tryumfalna, a grały wszystkie organowe fanfary i trąbki,
Scherzo impresjonistyczne w brzmieniu i wirtuozowskie w wykonaniu,
Kantylena symfoniczna z „partią solową“ fagotu,
Toccata potężna w pełnym brzmieniu króla instrumentów, jakim są organy.

Zakończył koncert Finałem z I Sonaty d-moll, op. 42 A. Guilmanta – znakomicie operując rejestrami, stosując orkiestrowe barwy organów. Młody, 22-letni wirtuoz oczarował publiczność znakomitą techniką, biegłością i siłą wyrazu.